Die Boot – Düsseldorfs Wassersportmesse im Januar

Auch dieses Jahr findet die Boot wieder in Düsseldorf statt. Ein einzigartiges Erlebnis zu 360° Wassersport und dies ist auch kennzeichnet für diese riesige Wassersportmesse und Bootsaustellung. Auch Travel-Through hat sich mal umgeschaut und berichtet von den Eindrücken zur verrückten Welt des Wasserssports.


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Die Boot

Ob im, auf oder unter Wasser für alles hat „die Boot“ die richtige Ausrüstung, die passenden Ansprechpartner  oder die Möglichkeit zum selber ausprobieren. In 17 Hallen die nach unterschiedlichen Gebieten aufgeteilt sind, lässt es sich hervorragend stöbern und auch neue Inspirationen einholen.  Selbst zur maritimen Kunst gibt es eine Abteilung und auch die unzähligen Bühnenprogramme laden zum Staunen ein. Vorteilhafter ist natürlich der Besuch unter der Woche, da es da weniger Besucher gibt aber auch am Wochenende kann man sich durch die Hallen bewegen.

Mein erster Eindruck – Die Boot in Düsseldorf

Sobald ich das Messegelände in Düsseldorf betrete habe war ich zunächst erschlagen von den vielen Möglichkeiten. Nach der ersten Orientierungsphase legt sich das ganze schnell wieder. Überall liegen Prospekte zur Orientierung mit den Hallenplänen, den jeweiligen Sportarten und den Firmen aus. Es gibt vieles zu sehen, aber die Verkäufer lassen einen leider nicht vergessen, dass es eine typische Messe ist. Die Aussteller versuchen häufig einem etwas aufzudrängen. Sobald man kurz stehen bleibt um sich etwas anzuschauen, oder man einfach nur etwas durch die Hallen schlendert, man wird ständig angesprochen und in Verkaufsgespräche verwickelt. Wenn man weiß worauf man sich einlässt, eine ganz amüsante Sache und eine Chance sich mit vielen Fachleuten zu Unterhalten, denn die meisten der Verkäufer sind gut geschult und kennen sich super aus.

Es ist spannend die Besucher zu beobachten. Von Segelschuhen über Neoprenschuhe zu Flip- Flops, die Welt des Wassersports ist variabel und entwickelt sich ständig weiter. In den klassischen Bereichen wie Segeln und Motorbootsport herscht eine schicke Lounge Atmosphäre, die Menschen sind passend schick und stilvoll gekleidet. Ganz im Gegensatz die Trendsportarten: Surfen, Wakeboarden oder Longboarden. Hier herscht eine lockere Entspannte Atmosphäre. Die meisten sehen aus als könnten sie den Sommer kaum erwarten. Im Sommerfeeling geht es durch die weitläufigen Hallen der Boot in Düsseldorf. Immer auf der Suche nach guten Ideen für den nächsten Sommer.

Impressionen und Urlaubsplanung

Was ich persönlich sehr schöne finde, ist die Möglichkeit, auch für sich selbst mal etwas auszuprobieren. Es gibt Tauchbecken, die erkundet werden sollten. Aber auch die Möglichkeit sich die Zeit zum nächsten Sommer zuverkürzen und sich ein Wakeboarden anzuschnallen. Auch die Segelboote, Kajak und Kanu fahren nicht von allein. Mit viel Spaß und noch mehr Wasser können sich die Besucher der Boot einmal durch den Wassersport testen. Somit ist es auch für Kinder spannend, wenn diese sich nicht nur die Artikel anschauen müssen, sondern sich an den Wasserathleten erfreuen können. Also „die Boot“ ist etwas für groß und klein.

Wenn man sogar noch weiter gehen möchte gibt es auch einige Aussteller die Urlaubsreisen anbieten in ihren Bereichen. Somit kann man auch etwas näher an eine neue Sportart treten. JaS-Tours war auch dabei mit ihrem Reiseangebot zum Windsurfen. Aber auch viele andere Schulen waren hierbei vertreten, ob zum Segeln, Kiten oder Tauchen. Dort wird jeder fündig werden und eine tolle Möglichkeit zum Einstieg in neue Sportarten erhalten. Was gerade für Anfänger häufig eine Hürde ist, wird somit deutlich erleichtert. Es gibt häufig einen persönlicher Austausch mit den Reiseveranstaltern und jegliche Fragen und Sorgen werden hierbei aus dem Weg geräumt. Auch ich habe wieder viele neue Impressionen und Ideen dabei mitgenommen, die ich hoffentlich in die Tat umsetzen kann.

Verpflegung und Fotomaterial

Typisch Messen, es gibt ein schier unendliches Angebot an Zeitschriften und Magazinen. Diesmal habe ich auch wieder einige mitgenommen und sehr viele Flyer und Fotomaterial erhalten. Die Stände dort sind gut ausgestattet, sodass man eher aufpassen muss nicht zu viel mitzunehmen  als zu wenig. Die Tasche, welche zur Pflichtmesseausstattung gehört, kann damit auch mal etwas schwerer werden :) Schwieriger ist es eine Möglichkeit zum Sitzen zu finden, um sich etwas auszutauschen und zu pausieren. Es gibt zwar einige Bereiche dafür, doch diese waren schnell überfüllt. Da gäbe es noch ein wenig Verbesserungspotenzial. Schön ist die Nutzung des Messebuses, um von A nach B zu gelangen. Er fährt in sehr regelmäßigen Abständen. Essenstechnisch wird man,  ob in den Hallen oder in den Außenbereichen der Boot, ebenfalls bestens abgedeckt. Nur sind die Preise häufig „etwas“ überteuert.

Tauchen

Ich habe mich dieses Jahr vornehmliche im Taucherbereich aufgehalten. Da ich selbst noch Anfängerin auf dem Gebiet bin, habe ich mich beraten lassen. Mares und Cressi waren sehr präsent in diesem Bereich. Cressi hat stark Werbung für ihr neues Harpunengummi-Schnallsystem gemacht, dass sie für ihre Geräteflossen nutzen. Wobei die Meinungen dazu sehr divergent waren und falls jemand sich da genauer auskennt, würde ich gerne noch mehr Meinungen dazu hören. Natürlich hat Cressi ihr Produkt da sehr stark angepriesen. Doch andere Aussteller, die sich ebenfalls auf Tauchen spezialisierten, waren vorwiegend der Auffassung, dass das Gummi doch nach einer gewissen Zeit porös wird und eher auf die Marke Atomic vertrauen sollte, die sogar lebenslange Garantie auf ihre Produkte haben in diesem Bereich. Dabei rieten viele von den „veralteten“ Metallbändern ab.  Somit schwierig als Anfänger dort gute Schnäppchen zu finden. Es gab zwar die Messepreise, doch wenn man zu Beginn nicht weiß was man benötigt und womit man selbst am besten zu Recht kommt ist es natürlich nicht ganz so vorteilhaft. Man kann zwar alles probieren, doch die wirklichen Unterschiede kann man zu Beginn noch nicht feststellen. Ich persönlich würde mich wahrscheinlich für die Cressi- Schnallen entscheiden, da diese für mich am sinnvollsten und am bequemsten rüber kamen. Vielleicht eine echte Innovation, aber so etwas sieht man ja immer erst in ein paar Jahren. Amüsant waren auch die stylischen Chuckfüsslinge von Poseidon, die es dort für 68€ anstelle von 79€ gab. Falls man stylisch tauchen möchte, sind diee Füsslinge ein guter Start. Ein Bild dazu findet ihr in der Galerie weiter unten.

Mein Fazit zur Boot

Im Großen und Ganzen ist es ein schöner Ausflug auf „die Boot“. Um neue Impulse zu erhalten, zu stöbern oder etwas günstiger zu erwerben (bei den Booten kann ich dies nur leider nicht abschätzen :) ) Oder man kann dort für das kommende Jahr Urlaubsplanungen betreiben und die besten Anbieter für die persönlichen Wünsche und Vorstellungen herausfiltern. Definitiv ein Besuch wert, selbst wenn es nur darum geht, zu sehen wie die Menschen beim Wakeboarden ins Wasser fliegen  :) Also definitiv ein muss im Januar für Wasserratten und Wassersport verrückte ach und es ist günstiger die Karten vorher im Internet zu besorgen vorallem aber ist es auch entspannter. Du kannst gleich mit dem Ticket durch laufen.

Bis nächstes Jahr auf „Der Boot“ in Düsseldorf.

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