Meckern – Meckern- Meckern wir zu viel?

Meckern – ist das typisch deutsch? Der Selbstversuch ; einen Monat ohne meckern!


Mecker – Mecker – Mecker !

Es heißt wir meckern in unserem Alltag einfach zu viel und immer gibt es etwas auszusetzen. Nichts ist gut genug und einen Fehler findet man immer. Entweder ist das Essen zu kalt oder zu warm. Die Menschen in der Umgebung nerven mit ihren Ticks oder der Dauerbrenner das Wetter gibt Anlass zum schimpfen.

Meckern

Meckern

Es scheint als würde es einfach ein Teil unseres Lebens sein. Doch warum nörgeln wir so viel und warum ist es so schwer nicht zu meckern? Bei anderen Personen fällt es uns sogar noch viel eher auf als bei uns selbst. Aber so ist es ja häufig, an die eigene Nase packen ist immer schwerer als mit dem Zeigefinger auf andere zu deuten.

Meckern vermießt die Laune, führt zu schlechten Gefühlen und bringt im Endeffekt nichts. Wir nerven nicht nur uns damit, sondern auch unsere Umgebung. Warum regen wir uns so sehr über Dinge auf an denen wir eh nichts ändern können? Teilweise kann ich mich sogar in ein Thema hineinsteigert und es künstlich aufbauschen. Sobald man mich dann direkt darauf anspricht wird mir auch gleich der Wind aus den Segeln genommen. Damit ich nicht mehr meine Mitmenschen und mich damit nerve, möchte ich den Selbstversuch. Einen Monat ohne Meckern. Meckern wird als ständige Kritik und die stetige Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen verstanden. Zunächst einmal muss ich meine Achtsamkeit darauf schulen. Dieses Genörgel ist so sehr in mir drin, dass es mir teilweise nicht einmal mehr wirklich auffällt. So ist die erste Aufgabe darauf aufmerksam zu werden und mir meine Fehler bewusst zu machen. Also erstelle ich mir zu nächst einen Punkteplan auf und versuche mir klar darüber zu werden, was mit Meckern gemeint ist.

Das Anti-Mecker-Punkteprogramm:

  1. Meckern erkennen und bewusst wahrnehmen.
  2. Über den Grund nachdenken. Warum meckere ich jetzt überhaupt? Gibt es überhaupt Anlass dazu?
  3. Kann ich an der Situation oder dem angeblichen Problem etwas ändern.
  4. Falls nicht überlege ich mir was das Positive daran ist.
  5. Ich Versuche meine Wort gezielt in Richtung des Positiven zu bewegen und dies zum Ausdruck zu bringen.

Mal sehen wie gut mir dies gelingt. Zur Absicherung bitte ich meine Umgebung auch etwas aktiver auf mein Verhalten zu achten. Somit habe ich nicht nur meine subjektive Kontrolle sondern auch meine Mitmenschen die mich hoffentlich daran erinnern. Der Kampf gegen das Dauergemeckere kann nun beginnen. Die Macht der Positiven Psychologie sollte nun mit mir sein :)

Annastasia Loos

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken." (A. Einstein) Ein wundervolles Zitat, wie ich finde und nach diesem Motto möchte ich mein Leben führen. Genießen, Erleben und Entdecken! Ich will wissen und hören wie Schmetterlinge lachen und wonach Wolken schmecken und irgendwann möchte ich zurückblicken auf ein erfülltest, ereignissreiches und abenteuerliches Leben.

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