Gran Canaria – Schlafen an den Stränden einer Trauminsel

Auf Gran Canaria macht einem das Wetter das draußen Schlafen einfach. Ganz jährig konstante Temperaturen und wenig Regen ermöglichen einem das Kampieren unter freiem Himmel.


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Günstige Tagestouren auf Gran Canaria

Gran Canaria ist hauptsächlich auf Hotelreisende eingestellt. Wenn man sich aber den touristischen Touren entziehen möchte, bieten sich viele günstige Reise und Schlafmöglichkeiten. Das Bussystem auf Gran Canaria ist sehr gut ausgebaut. Die meisten einheimischen bevorzugen diese Fortbewegungsvariante, der Bus ist günstig und fährt sehr regelmäßig. Vom Hauptbusbahnhof in Las Palmas starten jede Stunde unzählige Busse in die entlegensten Gebiete der Insel. Von Las Palmas an die berühmten Dünen von Maspalomas kostet die Hin- und Rückfahrt 8 Euro.

Eine andere Möglichkeit bieten die unzähligen Autovermietungen. Einen 5-Sitzer kann man sich ab 25 Euro pro Tag ausleihen, die Autos sind gut in Schuss und die Vermieter versuchen einen nicht übers Ohr zu hauen. Um die Kosten noch etwas zu reduzieren kann man sich in den Hostels nach Mitreisende umsehen. Für einen Tagestrip einmal um die Insel und zu den Bergen im Inselinneren haben wir (Vier Personen) mit Benzin 10 Euro pro Man bezahlt. Man ist deutlich flexibler und wenn man es richtig macht auch günstiger unterwegs als mit dem Bus. Die einmaligen Strände lassen sich so bequem mit dem Auto anfahren. Auch bekommt mein einen besseren Überblick über die Vielseitigkeit der Insel, die wechselnden Klimazonen lassen sich bei der Fahrt ins Inselinnere am besten Beobachten.

Unter freiem Himmel kampieren

Wenn man eine etwas längere Tour plant, stellt sich die Frage nach der Übernachtung. Mit Vier oder Fünf Leuten im Auto wird der Platz zum schlafen etwas eng. Auf der Insel gibt es viele Hotels und kleine Pensionen welche einem Betten ab 20 Euro anbieten. Wer Geld sparen möchte kann natürlich auch die Chance nutzen und eine tolle Nacht an einem der Strände, oder in einer der Höhlen verbringen. Das konstant warme Wetter und der geringe Niederschlag machen einem das Leben leicht. Wir fuhren nach unserem Trip in die Berge an einen abgelegenen Strand. Nach einigem suchen fanden wir eine schöne windgeschützte Bucht und machten es uns vor dem einmaligem Panorama gemütlich. Die Wellen schlugen immer wieder in die Bucht und so konnten wir gemütlich zu diesem Klang einschlafen. Der klare Sternenhimmel und die direkte Nähe zur Natur machen das zu einem tollen Erlebnis. Einige Backpacker nutzen auch die Steinhöhlen, welche man überall auf der Insel findet. Ursprünglich wurden solche Höhlen von den Ureinwohnern der Canaren zum Schlafen und Wohnen genutzt. Sie sind im Sommer recht kühl und bieten einen guten Regen- (auch wenn es eigentlich nicht benötigt wird) und Windschutz. Ich habe einige Rucksackreisende getroffen die diese Übernachtungen auf Gran Canaria regelmäßig genutzt haben. Sie kamen nur alle paar Tage in ein Hostel um sich zu duschen und mal eine Nacht in einem Bett zu verbringen.

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