Island reisen billig Trampen und kostengünstige Alternativen

Wollt ihr auf Island reisen? Billig ist es schwer, aber machbar. Auf Island gibt es viele verschiedene Arten zu reisen.  Trampen könnte eine davon sein, aber es gibt auch Alternativen wie Busse, Autos, Pferde oder Fahrräder; die Qual der Wahl, die abhängig von persönlichen Vorlieben und vom Portmonee ist. Zelten gehört zu den günstigsten Möglichkeiten zu nächtigen.


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Island Reisen

Trampen und Alternativen

Wir sind einmal komplett um Island getrampt. Wir wollten in Island reisen, billig war das Ziel, da unser Portmonee nicht viel bot. Dabei hatten wir viel Glück. Wir sind einigen begegnet, bei denen es ebenfalls geklappt hat gut zu trampen, aber auch auf einige gestoßen, die nach Stunden des vergeblichen Wartens auf die Busse zurückgreifen mussten.
Wer ungern trampen möchte und trotzdem in Island billig reisen will, sollte die Busse nehmen. Leider lernt man dabei nicht so viele Menschen kennen, aber es bietet auch verschiedene Vorteile, z.B. dass man nicht so lange warten muss. Der Busplan der Insel ist gut vernetzt, jedoch sollte man auf die Abfahrtszeiten achten und ist an die Anlaufstellen gebunden. Bustickets gibt es in verschiedenen Varianten und Möglichkeiten. Für die öffentlichen Busse gibt es kleine Abreiskärtchen, eine davon hat einen Wert von 400isk hat. Diese sehen wie folgt aus.

Island Busreisen

Busticket Island

Island Campingcar

Island Autoanmietung

Zusätzlich ist es möglich spezielle Touren zu buchen oder auf eigene Faust mit den Bussen zu fahren. Für einen kleinen Überblick habe ich das Inhaltsverzeichnis der Busspässe mal mitgenommen. Auch die Busse bieten also eine gute Möglichkeit um in Island billig zu reisen.

Es ist natürlich auch gut möglich sich selbst ein kleines oder auch größeres Auto zu mieten. Die Anmietung der Autos ist recht teuer, aber das meist genutzte Transportmittel auf der Insel. Die Vorteile des Autos liegen auf der Hand. Zum einen kann man die Option nutzen und darin schlafen, da es auch Transporter gibt die speziell dafür ausgebaut worden sind, zum anderen ist man mit einem Auto viel flexibler und kann alles selbst entscheiden. Eine populäre Seite für die Autos ist diese hier.
Eine weitere kostengünstige Option sind die Fahrräder. Diese lassen sich recht simpel an den Fahrradstationen, die gut ausgewiesen sind, leihen. Fahrrad fahren benötigt natürlich mehr Kraftaufwand als Auto oder Bus fahren, macht aber viel Spaß und bietet die Möglichkeit einer flexiblen Reisegestaltung. Dabei würde ich defintiv empfehlen, erst vor Ort nach Fahrrädern zu schauen, denn die Anmietung im Internet ist viel teurer.
Die Touristeninformationen sind so gut ausgebaut, dass man jegliche Information zu Busplänen, Fahrradverleih etc. erhält und auch erklärt bekommt. Falls Probleme auftauchen mit den Fahrrädern oder Autos, weil z.B. etwas kaputt geht,  gibt es einige Werkstätten in denen einem weitergeholfen wird.
In Reykjavik ist die Bushaltestelle BSI eine zentrale Anlaufstelle für jegliche Informationen, zusätzlich gibt es auch ein Informationszentrum in der Altstadt. Jedoch würde ich persönlich den Infopoint der Haltestelle BSI empfehlen, da es dort einfach mehr Infomaterial gibt.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit sich komplette Touren im Vorfeld zu buchen. Laut Erfahrungsberichten von den Anderen waren diese gebuchten Touren jedoch etwas nervig, da durch vorgebuchte Hotels und Hostels und einen festen Zeitplan das verweilen an Orten, welche man vielleicht etwas genauer erkunden möchte, nicht möglich wahr. Teilweise waren die Leute auch unzufrieden mit den Hostels und es war nicht möglich, flexibel umzugestalten. Die ca. 150 – 300km, die pro Tag zurückglegt werden mussten waren ein weiteres Manko.

Da wir in Island billig reisen wollten haben wir uns für das Campen entschieden. Es gibt diverse Zeltplätze die unterschiedliche Standards bieten. Es gibt die Möglichkeit, sich eine Campingcard zu kaufen. Diese kostet 105€ und auf den teilnehmenden Zeltplätzen muss man zusätzlich noch 100kr Steuern zahlen. Der Nachteil ist, dass nicht alle Zeltplätze die Campingcard akzeptieren. Aufgrund dessen haben wir uns gegen die Campingcard entschieden, um nicht von bestimmten Zeltplätzen abhängig zu sein, dies bleibt jedem und jeder selbst überlassen. Wir haben auch einige getroffen, die davon stark profitiert haben und einen Zeltplatz als Anlaufstelle hatten und ohne Gepäck zu den anderen Gebieten gereist sind.

Tipp:
Es ist sinnvoll alles in Tüten zu packen, da gerade schönes und sonniges Wetter nicht typisch ist und es häufig regnet. Dabei ist es empfehlenswert, gerade wichtige Dokumente und elektronische Geräte in Zippbeutel zu verstauen. Bei Globetrotter gibt es diese auch in groß für Kleidung etc.
Eine Kleine Wärmflasche und Tee bauen ganz schön auf und helfen, von innen zu wärmen.

Annastasia Loos

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken." (A. Einstein) Ein wundervolles Zitat, wie ich finde und nach diesem Motto möchte ich mein Leben führen. Genießen, Erleben und Entdecken! Ich will wissen und hören wie Schmetterlinge lachen und wonach Wolken schmecken und irgendwann möchte ich zurückblicken auf ein erfülltest, ereignissreiches und abenteuerliches Leben.

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2 Responses

  1. 9. Februar 2016

    […]  Um günstig zu reisen nutzen wir das Trampen ander Möglichkeiten findet ihr hier: Island reisen billig Trampen und kostengünstige Alternativen […]

  2. 17. Februar 2016

    […] Weitere Berichte zu Island findet ihr hier:  Island reisen billig Trampen und kostengünstige Alternativen […]

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