Windsurfen Ferien/ Frankreich- In Leucate mit JaS-Tours

Windsurfen – ein Erfahrungsbericht von einer Einsteigerin. Ist der Sport überhaupt etwas für mich? In schönsten Frankreich Leucate ganz einfach mit JaS-Tours einsteigen und Windsrufen lernen.


Windsurfen

Am Anfang des Jahres stand die Planung der Reisen für das kommende Jahr an und dabei stieß ich zufällig auf das Angebot von JaS-Tours. Windsurfen in Leucate für gerade mal 315,- € zusätzlich musste nur die An- und Abreise selbst gebucht werden. Sonst war alles enthalten; das Material, die Unterkunft, das Essen und der Lehrer, sowie der Transport vom und zum Flughafen. Das klang erstmal ganz gut und so ging es an die Planung.
Es war wirklich leicht, die Kommunikation verlief einfach und reibungslos und für jegliches Problem, das ich vor der Abfahrt hatte wurde eine Lösung gefunden. Sarah und Jörn sind die Organisatoren und auch die richtigen Ansprechpartner für jegliches Problem.

Die Flüge habe ich auf meiner Lieblingsseite Skyscanner gefunden. Also musste ich nur noch einen Flug nach Barcelona/ Girona buchen und dann ging es schon los. Von Düsseldorf Weeze bekam ich einen Hin- und Rückflug für ca. 70 € und dank des Handgepäcks bis zu 10 kg konnte auch alles gleich mitgenommen werden ohne den nervigen Aufpreis.

Anreise und Ankunft

Von dort aus wurden dann alle von Sarah und Jörn, nach Leucate, abgeholt. Es gab aber auch einige die selbst mit dem Auto angereist sind und dies würde ich beim nächsten Mal empfehlen und auch machen. Hat man ein Auto, ist dies eine schöne Möglichkeit für einen Road Trip und verlängert den Urlaub noch etwas. Die Strecke schien wirklich gut und zu zweit oder dritt kann man sich gut abwechseln mit dem Fahren. Aber was für einige noch viel wichtiger ist, dass man damit sein eigenes Material mit transportieren kann. Hier könnt ihr euch eine Streckenübersicht und die dafür benötigte Zeit betrachten. Die Distanz scheint in Ordnung zu sein und man kann es nutzen und sich noch ein paar schöne Ecken und Städte auf dem Weg anzuschauen. Zusätzlich ist es ein Vorteil, wenn man sich die Umgebung rund um Leucate ansehen möchte.

 

Kulinarisches

Nach der Ankunft gab es erstmal schönes französisches Frühstück mit Baguette und verrücktem Käse. Für die gesamte Zeit hat Sarah wirklich immer gut und abwechslungsreich für die Truppe gekocht. Wir wurden auch alle etwas einbezogen, doch die wirkliche Arbeit haben die Beiden für uns übernommen. Es war wirklich eine sehr komfortable Zeit dort und die Gegend bietet viel zum Entspannen und es sich gut gehen lassen. Zusätzlich waren wir am Strand in einem Fisch-Restaurant essen. Das Essen bietet für Fischliebhaber viel Abwechslung. Das einzige Manko ist die geringe Auswahl für Vegetarier und Veganer aber auch da wurden wir fündig.

Unterkunft

Die Unterkunft ließ nicht viel zu wünschen übrig. Wir lebten in verschiedenen Bungalows, in einem wurde sich immer zum Essen getroffen. Man war damit etwas abgeschieden von den anderen Besuchern in diesem Bereich und so konnte man auch an den Abenden länger beisammen sitzen spielen, quatschen und den Wein genießen. In der Anlage gab es aber auch Möglichkeiten abends etwas zu feiern und die Tänzerhüfte in Aktion zu bringen. Die Bungalows haben drei Zimmer, die für jeweils zwei Personen ausgerichtet sind und bieten reichlich Platz, sowie ein separates Bad mit Warmwasser, um sich nach dem Surfen wieder aufzuwärmen.

Windsurfen

Aber nun zum Wichtigsten dem Windsurfen. Für mich war es das erste Mal, dass ich diesen Sport getestet habe. Ich war davor noch nie Windsurfen und bin ja tatsächlich nur durch einen Zufall über die Seite gestolpert. Aber ich hatte richtig Lust darauf, etwas Neues zu probieren und dann auch noch so simpel. Die Gruppe war kunterbunt gemischt von Anfängern bis zu wirklichen Fortgeschrittenen. Für uns Anfänger war es wirklich spitze. Jörn ist mit jedem von uns einzeln ins Wasser gegangen und hat uns von der Pike auf begleitet. Wir haben zunächst mit Gleichgewichtsübungen begonnen, dabei habe ich Jörn in voller Montur mit Jacke und Mütze zu Boden oder eher zu Wasser gerissen :) Dennoch machte er unbeirrt weiter. Am ersten Tag konnten wir schon auf den Brettern stehen und zumindest von der einen Seite auf die Andere „fahren“.  Schnell und Standsicher waren wir da noch nicht aber zumindest war der erste Erfolg schon zusehen. Die Bucht war dafür ideal und wir konnten so zumindest unter kontrollierten Bedingungen einsteigen. In der Woche hat sich Jörn wirklich Zeit für uns genommen und uns geholfen einzusteigen. Nach der Woche konnten wir komplett in dem Gebiet fahren und selbst die Wende funktionierte dann auch. Zur Halse haben wir es leider nicht mehr geschafft und das steht für das nächste Mal auf der Agenda. Das sind die Drehmanöver die man lernen kann. Aber auch die Fortgeschrittenen konnten ihre Skills ausweiten und sich unter dem wachen Auge ausprobieren. Was das Ganze noch etwas angenehmer machte war die wirklich verständnisvolle und freundliche Gruppe, die sich auch gegenseitig unterstützen und mit Tipps immer zur Seite standen. Es ist schon geil, wenn man nach einer Woche komplett fahren kann, so dass man zumindest stehen bleibt und nicht umfällt. Das war ein wirklich schönes Gefühl, wenn man das erstmal in die Richtung der Flamingos und der malerischen Landschaft der Pyrenäen surft. Aber so wie ich das mitbekommen habe ist die Reise gerade auch für Fortgeschrittene sehr interessant. Häufig gelangt man an einen Punkt an dem man nicht weiter kommt und auch dafür hat Jörn immer einige Tipps parat um die Fähigkeiten zu verbessern. Nach einer Woche des Testens kann ich für mich sagen, dass es wirklich ein schöner Sport ist. Sicherlich für viele, die zumindest geradeaus laufen können und Wasser nicht abschreckend finden, eine abwechslungsreiche Möglichkeit etwas neues zu probieren.

Worüber sich sicherlich auch einige Gedanken machen und was vielleicht am Anfang abschreckend wirkt, ist das Material. Obwohl es wirklich beim ersten Mal viel wirkt ist das Ganze doch sehr übersichtlich. Meine anfängliche skepsis bezüglich des Gewichtests der Bretter und des Segels konnte ich schnell revidieren. Auch für meine 50 kg war es möglich die Bretter von A nach B zu transportieren. Und was noch viel wichtiger ist, dass man zunächst kein Material kaufen muss sondern die Möglichkeit hat sich erstmal auszuprobieren. Jörn und Sarah haben eine riesen auswahl an Brettern, Segeln, Trapezen etc. Das einzige Problem, dass ich mit meiner Figur hatte war ein fehlender Neopren in Größe XS doch für normale Größen ist alles vorhanden. Sobald man dann auf den Geschmack gekommen ist, kann man sich die fachkundische Meinung der Beiden Organisatoren einholen.

Fazit: Das Material ist nicht so schwer wie man denkt und es ist erstaunlich wie schnell man als Anfänger einsteigen kann und auch ein Gefüh dafür entwickelt.

Umgebung

Was zu erwähnen ist, man ist immer abhängig vom Wetter und selbst wenn es mal nicht die Möglichkeit gibt aufs Wasser zu gehen, gibt es in der Umgebung viele Dinge die man machen und erleben kann. Mittlerweile ist es auch möglich klettern zu gehen mit JaS-Tours. Man kann Wein testen oder den Ursprung des Spiels Carcarsonne in Natura begutachten. Perpignan ist ebenfalls schnell und gut erreichbar aber auch ein Trip in die Pyrenäen lohnt sich. Canyoning ist dort ebenfalls möglich und bei Bedarf sollte man da ruhig mal Jörn und Sarah darauf ansprechen. Die Beiden haben für alles eine Lösung und sind die idealen Ansprechpartner. Also selbst bei nicht idealen Wetterbedingungen und Windsurfen ist nun mal vom Wetter und Wind abhängig, gibt es genug Alternativen die Fordern und Spaß machen.

Resümee

Ich kann für mich festhalten, dass die Woche wirklich ein voller Erfolg war. Ich habe etwas gelernt zu fahren, habe den Spaß am Sport entdeckt, viele nette und spannende Menschen kennengelernt und konnte meinen Kopf frei bekommen und die Zeit dort einfach nur genießen. Ich kann jedem empfehlen bei den Beiden die Zeit zu Nutzen egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, man kann immer etwas dazu lernen.

Noch mehr Infos bekommt ihr hier auf der Seite der Beiden.

Unsere Crew – hoffentlich bis bald :)

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Annastasia Loos

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken." (A. Einstein) Ein wundervolles Zitat, wie ich finde und nach diesem Motto möchte ich mein Leben führen. Genießen, Erleben und Entdecken! Ich will wissen und hören wie Schmetterlinge lachen und wonach Wolken schmecken und irgendwann möchte ich zurückblicken auf ein erfülltest, ereignissreiches und abenteuerliches Leben.

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2 Responses

  1. Melli sagt:

    hört sich echt cool an
    ich habe windsurfen vor jahren mal im urlaub in der bretagne ausprobiert und würde das echt gern nochmal machen, das camp klingt dafür ja echt passend
    lg

  2. Urs sagt:

    Hi, sehr schöner Bericht. Den nusste ich einfach bis zum letzten Wort lesen. Leucate war früher fast eie meine 2te heimat und ich habe dort viele gute Surfsession mit Freunden erlebt. Gewohnt haben wir wie ihr auch in den Bungalows und sind Abends in die kleine Kneipe zu essen. War eine Geile Zeit. Einer der Stärksten Winde den ich jemals Surfte, den Tramontana aus den Pyränäen, habe ich in Leucate erlebt. Ohh mann, da kommen erinnerungen auf. Wenn Nachts der Trsmontana Ballerte wie Wild und die Bungalows wie Fahnen im Winde Wackelten. An Schlaf war nicht zu denken – viel zu nervös ob der Wind durchhält bis am nächsten Tag….ach ich könnte Stundenlang weitererzählen.
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Vielleicht treffen wir uns ja mal beim Windsurfen. Hang Loose.
    Urs

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